Opa Hempel

Über die Liebe

Über die Liebe

admin September 8, 2021

Kann man die Liebe tatsächlich bei paarship finden? Ist es möglich eine Liebesbeziehung zu meinem Auto zu haben? Ist das was wir immer mit Liebe assoziieren wirklich Liebe oder eher Verlangen, Abhängigkeit und Besitzanspruch?

Ich denke diese Fragen kann sich jeder Mensch selbst beantworten, indem man ausnahmslos ehrlich mit sich selbst erforscht, was wir selbst tun und fühlen. Das ist nicht einfach, unterliegen wir doch zahllosen Einflüssen von außen, die uns irreführende Informationen ins Denken implementiert haben, die dann verhindern wirklich zu sehen was ist.

Einen Menschen zu lieben hieße eigentlich nichts von ihm zu erwarten, schon gar nicht uns „zurück zu lieben“ und doch sind es genau diese Dinge, die wir mit Liebe verbinden. Ohne den Anderen nicht mehr leben zu wollen oder gar zu können, nennen wir Liebe. Vom anderen getrennt zu sein und zu leiden nennen wir Liebe. Sogar Eifersucht nennen wir Liebe und Sexualität nennen wir Liebe.

Schauen wir genau hin, neutral nüchtern sozusagen, dann erkennen wir in so ziemlich allem was wir Liebe nennen eine Form von Besitzanspruch, Abhängigkeit oder Verlangen. Oft steckt die eigene Minderwertigkeit dahinter. Man(n) fühlt sich schwach und angreifbar und so scheint es fast besser ärgerlich zu werden, als die eigene Schwäche zuzugeben. Vor sich selbst genauso wie nach außen hin.

Zu lieben heißt gänzlich die eigenen Bedürfnisse zu vergessen und dadurch zu lernen, dass von ganz allein zu dir kommt, was du dir sehnlichst wünschst, sobald du aufhörst es zu wollen. Oder noch klarer:In dem Moment wo ich etwas nicht mehr will, ist es schon da!

„Was ist denn das für ein Quatsch!“, werden wohl viele sagen, doch ist Fakt, dass mir etwas, das nicht in meinen Gedanken ist Schmerzen bereiten kann. Das Leid kommt erst mit dem Denken. Daran ob der Partner etwas tut, das uns weh tut zu denken, ist schon Schmerz genug oder?

Doch wie oft denken wir genau in solchen Augenblicken daran, wie sehr wir Ihn/Sie/Es doch lieben … Und dann tut es doppelt weh.

Kann also Liebe existieren, wo der Mensch Regeln dafür aufstellt? Kann Liebe sein, wo wir beschreiben können wie sie aussehen soll? Vielleicht ist das für euch ja durchaus so.

Vielleicht ist es ja so, dass euch egal ist, was richtig ist, solange ihr bekommt was ihr wollt. Und vielleicht haltet ihr das für richtig. Denn Tatsache ist, die Welt funktioniert nicht durch Mitgefühl und Aufopferung, denn fast alle anderen wollen so sein, wie es heute mehr denn je notwendig ist: Gnadenlos ehrgeizig und auf dem Weg zur ersten Million vieles zurück lassend was früher wohl und wertig war.

Mir macht das weniger Angst, als dass es mich anwidert.

In diesem Sinne, habt euch lieb!

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