Opa Hempel

In China essen sie Frauen

In China essen sie Frauen

admin Juni 17, 2021

Nachdem nun hoffentlich die administrativen Aufgaben etwas weniger sind, komme ich so langsam zu dem, was Opa Hempel sein soll. Informationen und Gedanken, sowie Unterhaltung über nicht alltägliche Dinge, so wie z.B. das Phänomen des Frauendefizits in chinesischen Provinzen und wie die Chinesen damit umgehen.

Nein, natürlich essen sie keine Frauen, es passte nur so schön zum Titel des dänischen Films mit den Hunden. Es sind schlicht weg zu wenig Frauen in China am Leben, also sogar bis zu 45 Millionen, je nach Jahrgang. 1979 war es, wenn ich mich Recht erinnere, als China per Gesetz verfügte, dass Paare nur noch ein Kind haben dürfen.

Natürlich sollte dies der Überbevölkerung zuvor kommen, doch bedachte man nicht, wie viele Chinesen noch auf dem Land leben, in „guten alten Traditionen“, wo die Kinder die Pflicht haben die Alten zu versorgen. So war eine Familie ohne männliche Nachkommen sozusagen vom Aussterben bedroht, denn Mädchen gehen nach der Heirat in die Familie des Mannes.

Was passierte war praktisch vorprogrammiert, denn die aus Versehen als Zweites geborenen Mädchen wurden nun abgetrieben oder es kam auch nicht selten vor, dass Mädchen, die verboten oder unerwünscht auf die Welt kamen, nach der Geburt verschwanden. In dem Fall mit der schweigenden Zustimmung der Bevölkerung.

Da leben nun also 45 Millionen Männer als Überschuss der Gesellschaft und das, obwohl sie doch die Erstgeborenen Jungen sind. Denn die sitzen dann noch beiden Eltern rum, die sich Sorgen um ihre Altersvorsorge machen und die Herren bedrängen, sich doch eben mal eine Frau zu besorgen, egal wie, sozusagen. Und da kommen wir zur Überschrift.

Es ist ein besonderes Problem, dass auch schon verheiratete Frauen entführt werden, um in einem kleinen Dorf, bewacht von allen Einwohnern, für den Nachwuchs zu sorgen. Das geht wirklich so weit, dass niemand der Angehörigen der Frauen jemals etwas wieder von ihr hört. Man muss sich kurz mal auf der Synapse zergehen lassen …, wir leben im Jahre 2021 …, und neben vielen anderen unfassbaren Dingen, die Menschen so anstellen, entführen da, sonst unbescholtene Bauern einfach so ´ne passende Frau für den Nachbarsohn und dann teilt sich die Dorfgemeinschaft auch noch deren Bewachung. Da wird dann auch schon gerne mal im Dutzend entführt, damit es sich lohnt.

Was glauben Sie, liebe Leserin und andere, welche Branche boomt da ganz besonders zurzeit? Ja klar, die Puppenindustrie, die lebensgroße, lebensechte Frauen aus Kunststoff herstellen kommen kaum mit den Bestellungen nach.

Ich weiß nicht wie oft der Mensch sich als die intellektuell überlegene Spezies bezeichnet, aber wenn ich so was höre zweifele ich immer mehr daran. Aber gut, was könnte man tatsächlich tun, um einer solchen Misere Abhilfe zu schaffen. Bitte das jetzt nicht falsch verstehen, aber gibt es nicht wirklich genügend Frauen in anderen Ländern, die gerne einen Mann hätten oder einfach am Verhungern sind? Nicht dass man die entführen sollte, um Dingens Willen, aber es gibt doch das Internet. Wie gesagt, das soll hier keineswegs irgendeinen Menschen als Konsumgut darstellen, nur denke ich es wäre manchmal klüger der Realität ins Auge zu schauen und diesen ganzen Unterschieds- Nationalblödsinn sein lassen.

Bevor uns die Kirche ins tiefe Mittelalter gestürzt hat, waren wir Menschen, glaub ich schon mal weiter. Aus diesem Mittelalter hier jedenfalls kommen wir so schnell nicht mehr raus.

Immer noch sterben Menschen täglich zu Tausenden durch die Gewalt ihrer Mitmenschen, ob das nun in Kriegsgebieten oder im „ganz normalen Leben“ ist. Aufgrund von religiösen oder sonst welchen erfundenen Unterschieden legitimieren wir immer noch jeden Schwachsinn, den man sich denken kann.

Wer also meint wir wären frei, weil wir keine Masken mehr tragen müssen und wieder demonstrieren gehen, unterliegt einem schrecklichen Irrtum.

Wir sind weiterhin in unserem Geld- und Erfolgs-Gefängnis gefangen und selbst die Ereignisse der letzten Monate werden daran nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Die Schere zwischen Arm und Reich wird nur mit jedem Tag größer und wir forcieren das extrem.

Ein Leben in Freiheit wird es auf jeden Fall für niemanden. Dazu muss man nur einmal die Augen aufmachen.

Zum Ende ein „Danke Kevin!“ Ich bemühe mich um Gegenseitigkeit, soweit es mir möglich ist.

#opahempel

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